Willkommen in meinem Fotoblog. Ich bin Bernd Schmidt und schreibe hier seit 2010 über das Fotografieren. Dieser Blog über Fotografie richtet sich an Einsteiger, Hobbyfotografen und ambitionierte Amateure, die besser fotografieren und ihre Bilder verstehen wollen. In über 500 Artikeln findest du praxisnahe Fototipps, echte Erfahrungsberichte, Wissen zur Stockfotografie und Foodfotografie sowie verständlich erklärte Fototechnik. Kein trockenes Lehrbuch, sondern gelebte Praxis aus mehr als zwanzig Jahren hinter der Kamera.
Wenn du also wissen willst, wie ein bestimmtes Foto entstanden ist, welche Kamera für den Einstieg taugt oder wie du deine Bilder verkaufst, bist du hier richtig. Dieser Fotoblog beantwortet genau diese Fragen und zwar so, dass du sie sofort umsetzen kannst.
Inhaltsverzeichnis
Was dich in diesem Fotoblog erwartet
Ein Fotoblog ist eine Webseite, auf der ich regelmäßig über meine Fotografie und über das Fotografieren allgemein schreibe. Bei mir bekommst du dabei sechs klare Schwerpunkte. Du liest Fotoberichte über die Entstehung meiner Aufnahmen. Du bekommst konkrete Fototipps und Fototricks für die Praxis. Du erfährst, wie Stockfotografie funktioniert und wie du damit Geld verdienst. Du lernst die Grundlagen der Foodfotografie und der Landschaftsfotografie. Und du findest verständliche Erklärungen zur Fototechnik von der Kamera bis zur Bildbearbeitung.
Alles, was ich hier veröffentliche, habe ich selbst ausprobiert. Ich schreibe nicht über Dinge, die ich nur vom Hörensagen kenne. Diese Praxisnähe ist der rote Faden meines Blogs und der Grund, warum viele Leser seit Jahren wiederkommen.
Wer schreibt hier? Über Bernd Schmidt
Meine erste Fotohomepage ging bereits 2002 online, damals noch von Hand in einfachem HTML und CSS gebaut. Am 16. Februar 2010 bin ich auf WordPress umgestiegen und habe daraus einen echten Blog gemacht. Der Grund war einfach. Bei einer statischen Homepage sind größere Änderungen an der Struktur sehr umständlich und kosten viel Zeit. Ein Blog gibt mir die Freiheit, jederzeit neue Themen aufzugreifen.
Seitdem sind hier weit über 500 Artikel entstanden. Ich fotografiere seit über zwanzig Jahren, habe unzählige Bilder über Bildagenturen verkauft und dabei jede Menge gelernt, auch aus Fehlern. Genau dieses Wissen gebe ich in meinem Fotoblog weiter. Ehrlich, nachvollziehbar und ohne Fachchinesisch. Wenn ich einen Tipp gebe, dann weil er bei mir funktioniert hat.
Meine heiße Blogphase hat sich inzwischen etwas abgekühlt. Nicht, weil mir das Bloggen keinen Spaß mehr macht, sondern weil ich lieber wieder mehr fotografiere. Neue Artikel erscheinen daher unregelmäßig, aber der bestehende Fundus aus Hunderten Beiträgen ist nach wie vor aktuell und hilfreich.
Fotoberichte – wie meine Bilder entstehen
In den Fotoberichten zeige ich dir, wie einige meiner Aufnahmen und Arbeiten tatsächlich entstanden sind. Ein gutes Foto ist selten ein Zufall. Meistens steckt eine Idee dahinter, eine bewusste Entscheidung bei Standort, Licht und Bildausschnitt und oft auch ein zweiter oder dritter Versuch.
Genau diesen Weg mache ich in meinen Fotoberichten sichtbar. Du erfährst, warum ich mich für eine bestimmte Perspektive entschieden habe, welche Kameraeinstellungen ich genutzt habe und was ich beim nächsten Mal anders machen würde. Diese Blick hinter die Kulissen bringt dich als Fotograf schneller weiter als jede reine Theorie. Denn du siehst nicht nur das fertige Bild, sondern auch die Gedanken davor. Zu finden über den Link von Wie entstand diese Foto?
Stockfotografie – Fotos über Bildagenturen verkaufen
Stockfotografie bedeutet, dass du Fotos produzierst, die über eine Bildagentur an viele verschiedene Kunden verkauft werden. Ein einzelnes Bild kann so mehrfach lizenziert werden und über Jahre hinweg Einnahmen bringen. Für viele Fotografen ist das ein spannender Weg, das Hobby ein Stück weit zu finanzieren.
In diesem Bereich meines Fotoblogs teile ich, was ich in vielen Jahren als Stockfotograf gelernt habe. Welche Motive gefragt sind, worauf es bei Qualität und Verschlagwortung ankommt und welche Fehler du am Anfang vermeiden solltest. Ich erkläre, wie du deine Bilder rechtssicher hochlädst und warum saubere Metadaten so wichtig sind. Stockfotografie ist kein schnelles Geschäft, aber mit Geduld und System lässt sich ein solides Fundament aufbauen. Meine Tipps und Informationen dazu findest du gebündelt in dieser Rubrik. Weiterführende Informationen unter Stockfotografie.
Foodfotografie – Lebensmittel appetitlich in Szene setzen
Foodfotografie ist die Kunst, Speisen und Getränke so zu fotografieren, dass sie Appetit machen. Sie klingt einfach, ist aber eine der anspruchsvollsten Disziplinen. Licht, Anrichten und der richtige Moment entscheiden darüber, ob ein Gericht auf dem Bild lecker aussieht oder nicht.
In meinen Beiträgen zur Foodfotografie zeige ich dir, wie du auch ohne teures Studio ansprechende Essensfotos machst. Es geht um weiches, gerichtetes Licht, um passende Untergründe und Requisiten und um kleine Tricks beim Anrichten. Du lernst, wie du Frische betonst, störende Reflexe vermeidest und den Bildaufbau ruhig hältst. Gerade für Food-Blogger, Hobbyköche und angehende Stockfotografen ist dieser Bereich Gold wert. Denn gutes Essen verdient ein gutes Foto. Weiterführende Informationen unter Fototipps Food-Fotografie.
Landschaftsfotografie – Geduld, Planung und das richtige Licht
Landschaftsfotografie lebt von Vorbereitung. Die schönsten Aufnahmen entstehen selten spontan, sondern werden akribisch geplant. Ich schaue mir vorher an, wann und wo die Sonne steht, wie das Wetter wird und welcher Standort die beste Perspektive bietet. Oft stehe ich vor Sonnenaufgang am Motiv, um das weiche Morgenlicht zu nutzen.
In dieser Rubrik erkläre ich, wie du deine eigenen Landschaftsfotos planst. Es geht um die goldene und die blaue Stunde, um den Einsatz eines Stativs für maximale Schärfe und um Bildgestaltung mit Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund. Ich zeige dir, wie du Tiefe ins Bild bringst und wie ein durchdachter Bildaufbau aus einem netten Schnappschuss ein echtes Landschaftsfoto macht. Geduld ist dabei deine wichtigste Ausrüstung. Weiterführende Informationen unter Landschaftsfotografie.
Fototipps und Fototricks für Einsteiger
Der Herzstück meines Fotoblogs sind die Fototipps. Hier findest du das Grundwissen, das jeder Fotograf braucht. Ich erkläre das Zusammenspiel von Blende, Belichtungszeit und ISO, also das sogenannte Belichtungsdreieck. Ich zeige dir, wie du Schärfe steuerst, wie du mit der Drittel-Regel bessere Bildausschnitte findest und wie du typische Anfängerfehler vermeidest.
Meine Fototipps sind bewusst einfach gehalten. Du musst kein Technikprofi sein, um sie zu verstehen. Jeder Tipp lässt sich direkt bei deiner nächsten Fotosession anwenden. So wirst du Schritt für Schritt sicherer und deine Fotos werden mit jedem Ausflug besser. Vom ersten bewussten Blick durch den Sucher bis zur durchdachten Komposition begleitet dich dieser Bereich auf dem Weg vom Anfänger zum Fotografen. Weiterführende Informationen unter den Fototipps.
Fototechnik – Kameras, Objektive und Bildbearbeitung
Ohne Technik geht es beim Fotografieren nicht, aber sie muss nicht kompliziert sein. In der Rubrik Fototechnik erkläre ich verständlich, worauf es bei Kameras und Objektiven ankommt und welche Ausrüstung für welchen Zweck sinnvoll ist. Ich helfe dir bei der Frage, ob eine Systemkamera oder eine Spiegelreflexkamera besser passt und welches Objektiv du wirklich brauchst.
Genauso wichtig wie die Aufnahme ist die digitale Bildbearbeitung. Ein gutes Foto wird oft erst am Rechner richtig gut. Ich zeige dir, wie du deine Bilder sinnvoll optimierst, ohne sie zu überbearbeiten. Es geht um natürliche Farben, um den richtigen Kontrast und um saubere Schärfe. Auch der Unterschied zwischen RAW und JPEG spielt hier eine große Rolle. Mein Ziel ist, dass du deine Technik verstehst und beherrschst, statt dich von ihr beherrschen zu lassen. Weiterführende Informationen unter der Fototechnik.
Mein kostenloses eBook: 11 Tipps für Siegerfotos
Als kleines Geschenk gibt es in meinem Fotoblog ein kostenloses eBook mit dem Titel 11 Tipps für Siegerfotos. Es wurde bereits mehrere tausend Mal heruntergeladen. Darin fasse ich die wichtigsten Regeln zusammen, mit denen deine Fotos sofort besser werden. Kompakt, verständlich und ohne unnötige Theorie. Der Download ist gratis und ein guter Startpunkt, wenn du schnell sichtbare Fortschritte machen willst. Zum Gratis-eBook.
Für wen ist dieser Fotoblog gedacht?
Dieser Blog über Fotografie ist für alle, die das Fotografieren ernst nehmen, ohne sich zu verkopfen. Er passt zu dir, wenn du gerade deine erste richtige Kamera hast und nicht mehr nur im Automatikmodus knipsen willst. Er passt zu dir, wenn du als Hobbyfotograf den nächsten Schritt gehen möchtest. Und er passt zu dir, wenn du mit Stockfotografie oder Foodfotografie erste Einnahmen erzielen willst.
Du brauchst kein teures Equipment und kein Vorwissen. Du brauchst nur Neugier und Lust, dazuzulernen. Alles andere findest du hier. Stöbere durch die Kategorien, lies dich in ein Thema ein und probiere es beim nächsten Fotospaziergang selbst aus. Genau so bin auch ich Schritt für Schritt besser geworden.
10 Fragen und Antworten zur Fotografie
Welche Kamera eignet sich für Einsteiger?
Für den Einstieg reicht eine spiegellose Systemkamera oder eine Spiegelreflexkamera der Einsteigerklasse völlig aus. Wichtiger als das teuerste Modell ist ein gutes lichtstarkes Objektiv. Auch ein modernes Smartphone kann als Einstieg dienen. Entscheidend ist dass du regelmäßig fotografierst und deine Kamera kennenlernst.
Was ist der Unterschied zwischen RAW und JPEG?
JPEG Dateien werden von der Kamera fertig bearbeitet und komprimiert. Sie sind klein und sofort nutzbar. RAW Dateien speichern dagegen alle Bildinformationen des Sensors ungefiltert. Sie bieten viel mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung von Belichtung und Farben. Wer seine Bilder am Computer optimieren möchte sollte in RAW fotografieren.
Wie werde ich in der Fotografie besser?
Der beste Weg ist regelmäßiges Üben mit einem klaren Ziel. Suche dir ein Thema aus und vertiefe es über mehrere Wochen. Das kann die Porträtfotografie sein oder die Landschaftsfotografie oder das Fotografieren auf der Straße. Analysiere deine eigenen Bilder ehrlich und schaue dir die Werke von Fotografen an die dich begeistern. Verlasse den Automatikmodus und fotografiere bewusst mit manuellen Einstellungen. So lernst du am schnellsten.
Was ist die wichtigste Grundregel in der Fotografie?
Die wichtigste Grundregel lautet: Das Licht macht das Foto. Achte immer zuerst darauf, woher das Licht kommt und wie es auf dein Motiv fällt. Weiches Licht am Morgen oder Abend schmeichelt fast jedem Motiv, während hartes Mittagslicht oft unschöne Schatten wirft. Wer das Licht lesen lernt, macht automatisch bessere Bilder.
Was bedeuten Blende, Belichtungszeit und ISO?
Diese drei Werte bilden das Belichtungsdreieck und bestimmen gemeinsam, wie hell dein Foto wird. Die Blende steuert, wie viel Licht durch das Objektiv fällt, und beeinflusst die Schärfentiefe. Die Belichtungszeit legt fest, wie lange Licht auf den Sensor trifft, und friert Bewegung ein oder verwischt sie. Der ISO-Wert bestimmt die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Wenn du einen Wert veränderst, musst du meist einen anderen anpassen, um die Belichtung auszugleichen.
Was ist die Blende und wie wirkt sie auf das Bild?
Die Blende ist die verstellbare Öffnung im Objektiv, durch die das Licht einfällt. Sie wird in Blendenwerten wie f/2.8 oder f/11 angegeben. Eine offene Blende mit kleiner Zahl lässt viel Licht herein und erzeugt einen unscharfen Hintergrund, ideal für Porträts. Eine geschlossene Blende mit großer Zahl sorgt dafür, dass von vorne bis hinten alles scharf ist, ideal für Landschaften.
Warum sind meine Fotos oft unscharf?
Unscharfe Fotos haben meist drei Ursachen. Erstens verwackelst du, weil die Belichtungszeit zu lang ist. Als Faustregel sollte sie nicht länger sein als eins geteilt durch die Brennweite. Zweitens hat der Autofokus auf die falsche Stelle scharfgestellt. Drittens ist die Blende so weit geöffnet, dass die Schärfentiefe zu gering ausfällt. Ein Stativ, ein bewusst gesetzter Fokuspunkt und eine kürzere Belichtungszeit lösen die meisten Schärfeprobleme.
Was ist die Drittel-Regel?
Die Drittel-Regel ist eine einfache Regel für den Bildaufbau. Du teilst dein Bild gedanklich mit zwei senkrechten und zwei waagerechten Linien in neun gleiche Felder. Wichtige Bildelemente platzierst du auf diesen Linien oder an ihren Schnittpunkten statt in der Bildmitte. So wirkt das Foto spannender und ausgewogener. Viele Kameras blenden dieses Raster auf Wunsch direkt im Sucher ein.
Wie fotografiere ich bei wenig Licht?
Bei wenig Licht hast du drei Stellschrauben. Öffne die Blende so weit wie möglich, damit mehr Licht einfällt. Erhöhe den ISO-Wert, akzeptiere dabei aber etwas Bildrauschen. Und verlängere die Belichtungszeit, was ohne Stativ jedoch zu Verwacklung führt. Die beste Lösung ist oft ein Stativ in Kombination mit niedriger ISO und längerer Belichtungszeit. Für bewegte Motive im Dunkeln brauchst du dagegen eine lichtstarke Optik und einen höheren ISO-Wert.
Brauche ich ein Stativ?
Ein Stativ ist kein Muss, aber in vielen Situationen extrem hilfreich. Bei Landschaftsfotografie, Aufnahmen in der Dämmerung, Langzeitbelichtungen und in der Foodfotografie sorgt es für maximale Schärfe und einen ruhigen Bildaufbau. Für die Fotografie aus der Hand am Tag brauchst du es nicht zwingend. Wenn du aber ernsthaft in diese Bereiche einsteigen willst, gehört ein stabiles Stativ zu den lohnendsten Anschaffungen.